Lebendiger Alltag

Wer sich Gemeinschaft wünscht, findet dazu in den Aufenthaltsbereichen viele Gelegenheiten. Wer Ruhe möchte, findet ebenfalls ein Plätzchen. Für beides sorgen unsere Alltagsbegleiter. Sie  sind vor allem in den Wohn- und Essbereichen präsent und verstärken unser Team.

Buntes Leben im Richard-Bürger-Heim

Das Begleiten der Bewohner verlangt Kreativität – die haben wir!

Einige Beispiele:

  • Zum Erhalt der Selbständigkeit gibt es Bewegungsangebote und Sturzprophylaxe.
  • Gemeinsam gestalten wir den Alltag mit Kochen und Backen. Gemeinsame Spaziergänge schaffen Begegnung und Kontakt.
  • Wir lieben unsere Ausflüge: in die Wilhelma, ins Daimler-Museum oder an den Max-Eyth-See.
  • Beim Stammtisch diskutieren nicht nur die Herren.
  • Angebote einer Kunst- und Musiktherapeutin finden wöchentlich statt.
  • Alle zwei Wochen probt unser Chörle gemeinsam mit Mitarbeitern und Beschäftigten des Behindertenzentrum (BHZ).
  • Das Tanzcafé bringt alle in Schwung. Wir versinken gemeinsam in Erinnerungen.

Tanzcafé bringt Bewegung und Freude in den Alltag

Das Tanzcafé des Richard-Bürger-Heims in Feuerbach hat bereits Tradition. Nach einigen Ortswechseln hat es jetzt mit dem Gemeindesaal der katholischen Kirchengemeinde St. Josef einen geeigneten Veranstaltungsort in der Nachbarschaft des Pflegeheims gefunden. Mindestens dreimal im Jahr kommen Hausleiterin Sandra Zeitler und Pflegedienstleiterin Juliane Retzlaff mit ihren Bewohnern hierher um gemeinsam bei Musik, Tanz und Kaffeetrinken aufzutanken.

Ausschlaggebend für den Erfolg des Tanzcafés bei den meist demenziell erkrankten Bewohnern sind die Emotionen und Erinnerungen, die durch die aus früherer Zeit bekannte Musik geweckt werden und aktivieren. Auch die Senioren aus dem Stadtteil und die vielen ehrenamtlichen Helfer/innen bis hin zu den Schülern der Bismarckschule, die regelmäßig unterstützen, tragen wesentlich zum Gelingen des Nachmittags bei.

Damenpaare der Feuerbacher Tanzdamen beim Paartanz

Das Tanzcafé - Fest im Stadtteil

Ausschlaggebend für den Erfolg des Tanzcafés bei den meist demenziell erkrankten Bewohnern sind die Emotionen und Erinnerungen, die durch die aus früherer Zeit bekannte Musik geweckt werden und aktivieren. Auch die Senioren aus dem Stadtteil und die vielen ehrenamtlichen Helfer/innen bis hin zu den Schülern der Bismarckschule, die regelmäßig unterstützen, tragen wesentlich zum Gelingen des Nachmittags bei.

Die Tanzdamen um Frau Cäsar (Tanzsportzentrum Feuerbach) führen gekonnt Tänze aller Art auf. Inzwischen warm getanzt, eröffnen sie gemeinsam mit den Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helferinnen den Tanz für Alle.

Herr Georgescu, der heute mit seiner Tochter da ist, wagt mit ihr einen Tanz zu bekannter Melodie. Auch wenn das Gehen schwerfällt, hier hilft die Erinnerung an das Tanzen in der Jugendzeit, auch heute beweglich zu werden.

"Darf ich bitten zum Tango um Mitternacht" - alte Melodien und aktuelle Ohrwürmer füllen die Tanzfläche. Die im Rollstuhl übers Parkett geschobene Dame singt textsicher mit und wiegt sich zur Musik. "Das emotionale Gedächtnis bleibt am längsten erhalten. Musik vermag als Türöffner über Emotionen Erinnerungen und damit auch Fähigkeiten wieder zu wecken". Die gelernte Musiktherapeutin Sandra Zeitler erklärt den Erfolg des Tanzcafés bei Menschen mit Demenz.

Pflegedienstleiterin Juliane Retzlaff und Hausleiterin Sandra Zeitler haben selbst viel Spaß und führen Bewohnerinnen sowie anfangs eher reservierte Herren sicher über die Tanzfläche. Die "Sitzenbleiber" klatschen und winken zum Rhythmus der Musik mit.

Bei den angeleiteten Sitztänzen können schließlich alle mitmachen. Zu Walzerklängen werden im Sitzen rhythmisch große und kleine Sträuße gebunden und mit vorschwingenden Armen verschenkt.

Zum Abschluss noch der Höhepunkt: die Polonaise! Die tanzende Karawane wogt durch den Raum und das Foyer. Rollstühle, Rollatoren, alle, die wollen, werden mit Schwung mitgenommen. Ein bewegter und bewegender Nachmittag geht zu Ende.

Gutes Essen läßt die Sorgen vergessen

Ob herzhaft oder süß: Frühstück, Mittag- und Abendesse sowie die Zwischenmahlzeiten werden von unserem Team in der Wohnküche des Wohnbereiches gereicht. Die Bewohner können in kleinen Tischgruppen zusammen speisen. Bei Bedarf ist es selbstverständlich möglich, die Mahlzeiten im Zimmer einzunehmen.

Zum Frühstück
Manche Menschen beginnen den Tag gerne herzhaft mit Wurst und Käse, andere lieber süß mit Honig, Marmelade oder Schokoladenaufstrich. Manche mögen Brötchen, andere bevorzugen Brot. Für jeden Geschmack stellt unser Team das Richtige zusammen!

Auch auf ein Müsli muss nicht verzichtet werden. Natürlich darf auch die Tasse Kaffee, Kaba oder Tee nicht fehlen. Verschiedene Teesorten stehen hierfür zur Auswahl. Das Frühstücksangebot wird am Mittwoch und Sonntag mit dem allseits beliebten Frühstücksei gekrönt.

Beim Mittagessen
Die Bewohner können beim Mittagessen aus zwei Menüs auswählen. Das Mittagessen wird als Schöpfsystem angeboten. Jeder Bewohner darf aus den angebotenen Speisen und Beilagen auswählen. So ist es möglich, auf individuelle Wünsche, Geschmäcker und Portionsgrößen einzugehen und besondere Ernährungswünsche zu berücksichtigen.

Das Abendessen
Das Abendessen ist ein wichtiger Bestandteil zum Ausklang des Tages.  Auch hier liegen uns die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner am Herzen. Wie beim Frühstück kann zwischen verschiedenen Brotsorten gewählt werden.  Man kann sich die herzhafte Variante mit Wurst und Käse aussuchen oder den Tag mit einem süßem Belag ausklingen lassen. Fast immer gibt es zum Vesper auch einen Salat, z. B. Nudelsalat, Wurstsalat, Waldorfsalat etc.. Einmal in der Woche wird ein warmes Abendessen gereicht.

Besonderes
Sehr beliebt sind unsere länderbezogenen Themenabende. Dann werden von unseren Mitarbeitern typische Gerichte zubereitet und in dem passenden dekorierten Rahmen serviert.

Für Zwischendurch
Jederzeit stehen Obst, Gemüse, Jogurt, Kekse oder andere kleine Snacks zur Verfügung. In regelmäßigen Abständen werden von unseren Mitarbeitern fruchtige Smoothies, Obstsalat oder Kuchen zubereitet und serviert.